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5. Mai 2021 Durch Ormus Aus

Buddhismus der Erleuchtung

Aktualisierter Artikel 6. Februar 2022

Erleuchtung ist ein Zustand vollkommenen Wissens oder Weisheit gepaart mit unendlichem Mitgefühl.

Wissen heißt in diesem Fall nicht nur, Daten zu sammeln oder die Welt der Phänomene bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Erleuchtung ist ein Verständnis sowohl einer relativen Existenzweise (wie uns die Dinge erscheinen) als auch einer ultimativen Existenzweise (der wahren Natur derselben Phänomene).

Dies gilt sowohl für unser eigenes Denken als auch für die Außenwelt. Solches Wissen ist das wichtigste Gegenmittel gegen Unwissenheit und Leiden.

Aber mit Unwissenheit meinen wir nicht nur einen Mangel an Informationen. Vielmehr meinen wir eine verzerrte Sicht der Realität, die uns denken lässt, dass das, was wir um uns herum sehen, solide und solide ist oder dass unser „Ich“ ein wahres, autonomes Wesen ist. Dies führt dazu, dass wir flüchtige Freuden oder Schmerzlinderung mit dauerhaftem Glück verwechseln.

Solche Unwissenheit lässt uns versuchen, unser Glück auf dem Unglück anderer aufzubauen.

Wir werden von dem angezogen, was unser Ego befriedigt, und wir werden von dem abgestoßen, was ihm schaden könnte. Auf diese Weise erschaffen wir nach und nach immer größere mentale Illusionen, bis wir uns völlig egozentrisch verhalten. Unwissenheit setzt sich fort und unser innerer Frieden wird zerstört.

Die Form des Wissens im Buddhismus ist das ultimative Gegenmittel gegen Leiden. In diesem Sinne scheint es, dass die Kenntnis der Helligkeit von Sternen oder der Entfernung zwischen ihnen an sich sehr interessant sein kann, aber es kann uns nicht lehren, wie wir bessere Menschen werden können.

Buddha Geschichte der Erleuchtung

Einmal stellte ein Mann dem Buddha einige Fragen zur Kosmologie. Als Antwort hob er eine Handvoll Blätter auf und fragte: "Gibt es noch mehr Blätter in meinen Händen oder im Wald?" „Im Wald gibt es natürlich noch mehr davon“, erwiderte der Mann. Der Buddha fuhr fort: "Nun, die Blätter in meiner Hand repräsentieren das Wissen, das zum Ende des Leidens führt." Auf diese Weise zeigte der Buddha, dass manche Fragen unnötig sind. Die Welt hat endlose Studiengänge, so viele wie Waldblätter. Aber wenn wir mehr als alles andere Erleuchtung wollen, ist es besser, sich voll und ganz auf dieses Ziel zu konzentrieren und nur Wissen zu sammeln, das in direktem Zusammenhang mit unserer Suche steht.